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Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb 27/28 - Die Ensembles

Pfaffendorfer-Duo

Tobias Reikow, Fagott
Rafael Klepsch, Klavier

Termine, Programme, Fotos zum Download: siehe unten

Infos zur Buchung 
Konzertanfrage-Formular

 

Foto Tobias Reikow
(c) Astrid Ackermann
Foto Rafael Klepsch
(c) Eva Maria Richter
Alle Informationen ein-/ausblenden

Tobias Reikow, Fagott

Foto Tobias Reikow
(c) Astrid Ackermann

Solofagottist des Konzerthausorchesters Berlin

Tobias Reikow ist seit September 2025 Solofagottist des Konzerthausorchesters Berlin und als Solist aktiv. Sein Solodebüt gab er 2021 mit dem Amadeus-Kammerorchester des Polnischen Rundfunks im Konzerthaus Dortmund. Als Orchestermusiker war er unter anderem regelmäßig bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zu Gast. Zudem war er Mitglied des Bundesjugendorchesters, des European Union Youth Orchestra und des Gustav Mahler Jugendorchesters.

2002 in Stuttgart geboren, begann Tobias Reikow mit neun Jahren Fagott zu spielen. Nach anfänglichem Unterricht bei Ulrich Hermann nahm er 2018 ein Jungstudium an der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz auf. 2020 wechselte er an die Hochschule für Musik Detmold zu Tobias Pelkner. 2024 studierte er im Erasmus bei Carlo Colombo am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon. Seit 2026 setzt er seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Theo Plath fort.

Tobias Reikow ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und gewann den ersten Preis beim 30. GenRe Musikwettbewerb. Er erhielt Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben und der Hummel-Gesellschaft Weimar. Als Mitglied des Ensemble Quinton war er Stipendiat Ensemble der Villa Musica Rheinland-Pfalz und Sonderpreisträger des Deutschen Musikwettbewerbs 2023. 

Rafael Klepsch, Klavier

Foto Rafael Klepsch
(c) Eva Maria Richter

Rafael Klepsch ist als Pianist und Schlagzeuger sowohl solistisch und kammermusikalisch als auch in verschiedenen Orchestern und Ensembles tätig. Als Pianist erhielt er den Preis für die beste Beethoven-Interpretation beim Wettbewerb Beethoven Bonnensis und wurde beim Rotary Klavierwettbewerb Essen ausgezeichnet. Als Solist konzertierte er mit verschiedenen Orchestern und trat unter anderem im Gewandhaus Leipzig und in der Smetana Hall in Prag auf.

Seinen ersten Klavierunterricht erhielt Rafael Klepsch im Alter von sieben Jahren bei seinem Vater, später wurde er von Bernard Epstein, Günther Ludwig und Zuzanna Cizmarovic unterrichtet. Nach dem Abitur studierte er Klavier an der Hochschule für Musik Detmold bei Alfredo Perl und ergänzte seine Ausbildung durch ein Orchesterschlagwerk-Studium bei Peter Prommel.

Seine besondere Leidenschaft gilt der Kammermusik. Er arbeitete unter anderem mit Simone Porter und Guido Schiefen zusammen und erweiterte seine kammermusikalische Tätigkeit durch die Zusammenarbeit mit Sängerinnen und Sängern sowie verschiedenen Instrumentalensembles. Als Schlagzeuger und Pauker ist er in mehreren deutschen Sinfonieorchestern tätig und Mitglied der Kölner Akademie sowie der Brass Band Hessen. Auch als Pädagoge ist er aktiv und unterrichtet Klavier und Schlagzeug. Als “Gold-Andi” in der Produktion “Holle!” war Rafael Klepsch in der Saison 24/25 und 25/26 in der Deutschen Oper am Rhein und bei den “OH! Opernfestpielen Heidenheim” zu hören.

Schumann Fantasiestück Nr. 1 (Link zu Youtube)

Konzertprogramme

Programm 1: Reminiszenzen

Programm 1: Reminiszenzen  


mit Moderation

Manche Stücke begleiten uns über Jahre und bleiben mit besonderen Begegnungen, Orten oder Momenten verbunden. Für Reminiszenzen haben wir Musik ausgewählt, zu der wir eine solche persönliche Verbindung haben und die wir gerne wieder auf die Bühne bringen möchten. Bachs Sonate, Schumanns Fantasiestücke, Hindemiths Sonate und Koechlins Pièces stehen dabei neben Gotthard Odermatts Réminiscences – einem Werk, das die Erinnerung bereits im Titel trägt. Uns interessiert dabei weniger der Rückblick als das Wiederhören: Was verändert sich, wenn wir zu Musik zurückkehren, die uns schon einmal etwas bedeutet hat?

(Reine Spieldauer inklusive Moderationen ca. 85 Minuten)

 

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Sonate BWV 1020 
Transkription für Fagott und Klavier
1. Allegro
2. Adagio
3. Allegro

(12 Minuten)

Paul Hindemith (1895–1963)
Sonate für Fagott und Klavier 
1. Leicht bewegt
2. Langsam – Marsch – Beschluß, Pastorale-Ruhig

(8 Minuten)

Robert Schumann (1810–1856)
Fantasiestücke op. 73
Adaption für Fagott und Klavier
1. Zart und mit Ausdruck
2. Lebhaft, leicht
3. Rasch und mit Feuer

(12 Minuten)

Pause
(mindestens 15 Minuten)

Charles Koechlin (1867–1950)
3 Pièces op. 34 für Fagott und Klavier
1. Lent
2. Andante moderato
3. Andante sostenuto

(12 Minuten)

Alexander Skrjabin (1872–1915) 
Klaviersonate No. 4 Fis-Dur op.30 
1. Andante
2. Prestissimo volando

(9 Minuten) 

Gotthard Odermatt (*1974?)
Réminiscences op. 25 
Sonate für Fagott und Klavier 
1. Temps pour ressentir 
2. Temps pour vivre 

(19 Minuten)

Programm 2: Soirée française

Programm 2: Soirée française 

 

mit Moderation

Was verbindet das Fagott mit Frankreich? Unsere Soirée française widmet sich einem Repertoire, das ganz wesentlich von der französischen Klangvorstellung des Instruments geprägt ist. Zwischen Fauré und Saint-Saëns, Debussy und Françaix begegnen wir dabei ganz unterschiedlichen musikalischen Charakteren: von großer melodischer Feinheit über tänzerische Leichtigkeit bis hin zu Witz, Schärfe und rhythmischer Prägnanz. Neben bekannten Werken stehen Kompositionen, die hierzulande seltener zu hören sind. Gemeinsam zeigen sie eine Klangwelt, in der das Fagott seine ganz eigene französische Sprache entwickelt.

(Reine Spieldauer inkl. Moderationen 70 Minuten)
 

Roger Boutry (1932–2019)
Interférences I für Fagott und KLavier
Allegro – Meno Mosso –Allegro con fuoco

(9 Minuten)

Gabriel Fauré (1845–1924)
Sicilienne op.78
Adaption für Fagott und Klavier

(4 Minuten)

Claude Debussy (1862–1918)
Préludes für Klavier 
10. La cathédrale engloutie
12. Minstrels

(8 Minuten)'

Jean Françaix (1919–1997)
Zwei Stücke für Fagott und Klavier
1. Andante
2. Petit divertissement militaire

(8 Minuten)

Pause
(mindestens 15 Minuten)

Alexandre Tansman (1897–1986)
Sonatine für Fagott und Klavier
1. Allegro con moto
2. Aria
3. Scherzo

(9 Minuten)

Camille Saint-Saëns (1835–1921)
Fagottsonate op. 168
1. Allegretto moderato
2. Allegro scherzando
3. Molto adagio – Allegro moderato 

(14 Minuten)

Pierre Max Dubois (1930–1995)
Sonatine-tango für Fagott und Klavier
1. Violent et animé
2. Scherzando
3. Sarabande
4. Vivace

(8 Minuten) 

Programm 3: Beyond Bach

Programm 3: Beyond Bach 


mit Moderation

Was kommt nach Bach? Eine einfache Frage – zumindest auf den ersten Blick. Unser Programm beginnt bei den Wurzeln der Fagottliteratur, mit Komponisten wie Bach und Devienne, und führt nach der Pause in die Welt von Tango, Jazz und zeitgenössischer Musik. Pierre Max Dubois, Chick Corea und Daniel Schnyder loten dabei aus, wie weit sich das Fagott über sein klassisches Repertoire hinaus entfalten kann.

Beyond Bach – ein Abend über das, was kommt, wenn man einen Schritt über den vertrauten musikalischen Horizont hinausgeht.

 

(Reine Spieldauer inkl. Moderationen ca. 75 Minuten)


Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Sonate BWV 1020 
Transkription für Fagott und Klavier
1. Allegro
2. Adagio
3. Allegro

(12 Minuten)

François Couperin (1668–1733)
Aus „Pièces de Clavecin Livre 2&4“
La muse victorieuse L IV, O 25, 4
La Couperin L IV, O 21, 3
Désordre et déroute de toute la troupe L II, O 11, 5 

(9 Minuten) 

François Devienne (1759–1803)
Sonate op. 24/2 in G-Dur für Fagott
1. Allegro maestoso
2. Adagio
3. Rondeau moderato

(10 Minuten)

Pause 
(mindestens 15 Minuten)

Pierre Max Dubois (1930–1995)
Sonatine-tango für Fagott und Klavier
1. Violent et animé
2. Scherzando
3. Sarabande
4. Vivace

(8 Minuten) 

Chick Corea (1941–2021)
Children’s Songs (tbc)
Arr. für Fagott und Klavier von Tobias Reikow
1. Children’s Song No. 4
2. Children’s Song No. 6
3. Children’s Song No. 12

(7 Minuten)

George Gershwin (1898–1937)
Drei Preludes für Klavier
1. Allegro ben ritmato e deciso
2. Andante con moto e poco rubato
3. Allegro ben ritmato e deciso

(7 Minuten)

Daniel Schnyder (*1961)
Sonate für Fagott und Klavier
1. Viertel = 112
2. Langsam / Tempo Rubato
3. Schnell
4. Sehr schnell; alla breve

(14 Minuten)

Kinderkonzert:

Kinderkonzert: 

Das Programm folgt in Kürze

für Kinder im Grundschulalter
Dauer: ca 45 Minuten

Alle Informationen ein-/ausblenden

Das Duo ist für die Saison 2027/28 zu buchen

Freie Termine:

2027
24.–26.09.2027
01.–03.10.2027
08.–10.10.2027
15.–17.10.2027
12.–14.11.2027
26.–28.11.2027
03.–05.12.2027
10.–12.12.2027

2028
07.–09.01.2028
14.–16.01.2028
21.–23.01.2028
28.–30.01.2028
11.–13.02.2028
18.–20.02.2028
03.–05.03.2028
10.–12.03.2028
17.–19.03.2028
24.–26.03.2028
31.03.–02.04.2028
07.–16.04.2028
28.–30.04.2028
09.–11.06.2028
16.–18.06.2028
23.–25.06.2028
30.06.–02.07.2028

 

Weitere Termine auf Anfrage.

 

Bitte geben Sie bei ihrer Anfrage mögliche Konzerttermine an, oder besser:

  • mögliche Zeiträume
  • die gewünschten/möglichen Wochentage + Uhrzeiten


Wir versuchen, die Buchungen verschiedener Veranstalter bestmöglich zu kombinieren.


Fotos zum Download

Zur Verwendung im Rahmen der Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb, mit Bildnachweis

Foto Tobias Reikow Foto Rafal Klepsch


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