Benjamin Günst, Violine
Preisträger DMW 2025
Der junge Geiger Benjamin Günst gehört zu den vielversprechendsten Musikern seiner Generation. 2002 in Kiel geboren und in einer Musikerfamilie aufgewachsen, drehte sich bei ihm schon früh alles um die Musik und so erhielt er im Alter von sieben Jahren seinen ersten Geigenunterricht. Nach erfolgreich abgelegtem Abitur und dreijährigem Vorstudium bei Prof. Heime Müller an der Musikhochschule Lübeck, zieht es ihn 2021 an die Musikhochschule Hanns Eisler Berlin, um dort sein Bachelor-Studium bei Prof. Antje Weithaas zu beginnen. Außerdem erhält er ab seinem zehnten Lebensjahr regelmäßigen Klavierunterricht.
Im März 2025 wurde er zum Preisträger des renommierten Deutschen Musikwettbewerbs gekürt. Nur wenige Monate zuvor gewann er außerdem den ersten Preis, sowie den Publikumspreis und den Preis für die beste Interpretation des Auftragswerks bei der Max Rostal International Violin Competition 2024. Darüber hinaus erhielt er im Juni 2024 den alle zwei Jahre vergebenen Förderpreis Kultur der Stadt Kiel. In jüngeren Jahren ist er als Geiger und auch als Pianist mehrfacher Bundespreisträger bei Jugend Musiziert geworden. Im Jahr 2016, 2017 und 2018 erhielt er drei erste Preise mit Höchstpunktzahl auf Bundesebene. Als Stipendiat vieler unterschiedlicher Stiftungen ist er vor allem der Deutschen Stiftung Musikleben, die ihn schon seit vielen Jahren fördert und ihm bereits eine ganze Reihe hochwertiger Instrumente zur Verfügung gestellt hat, sehr verbunden.
Im Alter von elf Jahren gab er die ersten Konzerte als Solist mit Orchester. Seitdem war er zu Gast bei Orchestern wie u.a. der Kammerakademie Potsdam, den Kieler Philharmonikern, dem Karlsbader Sinfonieorchester, dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, mit denen er Werke wie beispielsweise die Violinkonzerte von Beethoven, Brahms, Prokofiev, Mozart, Vivaldi, Lalo und Mendelssohn aufgeführt hat.
Zudem ist er begeisterter Kammermusiker und bereits bei einigen Festivals wiederkehrender Gast, wie z.B. dem Heidelberger Frühling, dem Beethovenfest Bonn, dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem Brahms-Festival in Lübeck, dem Musikalischen Sommer Ostfriesland, dem Festival ,,Spielende Insel’’ auf Rügen oder dem Festival Internacional de Música Pau Casals. So teilte er sich bereits die Bühne mit MusikerInnen wie Mischa Maisky, Nicholas Altstaedt, Veronika Eberle, Fabian Müller, Antje Weithaas und Daniel Hope.
Zusammen mit Letzterem wirkte er als Duopartner bei dem von Deutsche Grammophon 2024 veröffentlichten Album ,,DANCE!’’ mit. Beim Heidelberger Frühling war im Jahre 2024 und 2025 Mitglied des ,,Festivalcampus-Ensemble“, eine Gruppe junger, hochkarätiger Musiker:innen, die sich in einer Residenz von insgesamt zwanzig Tagen dem Konzipieren eigener Konzerte und Konzertformate widmen. Seit 2024 hilft er zudem regelmäßig in den ersten Geigen der Berliner Philharmoniker aus.
Weitere musikalische Inspiration sammelte Benjamin Günst außerdem bei Meisterkursen von Professor:innen wie Ana Chumachenco, Vadim Gluzman, Gerhard Schulz, Eberhard Feltz, Nora Chastain und Kolja Blacher, u.a. auch mehrmals im Rahmen der Kronberg Academy.
Seit Dezember 2023 spielt er auf einer Violine von Domenico Montagnana (Cremona anno 1733), die ihm durch eine Leihgabe von Florian Leonhard Fine Violins ermöglicht wird.
Repertoire / Programmvorschläge
Repertoire mit Orchester
Repertoire mit Orchester
Weitere Werke mit Orchester und Violinkonzerte auf Anfrage.
Johann Sebastian Bach
Violinkonzert E-Dur, BWV 1042
Doppelkonzert d-Moll, BWV 1043
Samuel Barber
Violinkonzert, op. 14
Béla Bartók
Rhapsodie Nr. 1 (für Violine und Orchester)
Rhapsodie Nr. 2 (für Violine und Orchester)
Violinkonzert Nr. 2 (Sz. 112, BB 117)
Ludwig van Beethoven
Romanze G-Dur, op. 40 (für Violine und Orchester)
Romanze F-Dur, op. 50 (für Violine und Orchester)
Violinkonzert D-Dur, op. 61
Leonard Bernstein
Serenade after Plato’s “Symposium”
Johannes Brahms
Violinkonzert D-Dur, op. 77
Doppelkonzert a-Moll, op. 102 (für Violine, Violoncello und Orchester)
Benjamin Britten
Violinkonzert, op. 15
Max Bruch
Schottische Fantasie Es-Dur, op. 46
Antonin Dvořák
Violin-Konzert in a-Moll, op. 53
Karl Amadeus Hartmann
Concerto funebre für Violine und Streicher
Erich Wolfgang Korngold
Violinkonzert D-Dur, op. 35
Felix Mendelssohn Bartholdy
Doppelkonzert d-Moll (MWV O 4) für Violine, Klavier und Streicher
Violinkonzert e-Moll, op. 64
Wolfgang Amadeus Mozart
Violinkonzert Nr. 3 G-Dur, KV 216
Violinkonzert Nr. 4 D-Dur, KV 218
Violinkonzert Nr. 5 A-Dur, KV 219
Sinfonia concertante Es-Dur, KV 364 (für Violine und Viola)
Sergej Prokofjew
Violinkonzert Nr. 1 D-Dur, op. 19
Violinkonzert Nr. 2 g-Moll, op. 63
Maurice Ravel
Tzigane – Rhapsodie de concert (für Violine und Orchester)
Ottorino Respighi
Concerto gregoriano (für Violine und Orchester)
Dmitri Schostakowitsch
Violinkonzert Nr. 1 a-Moll, op. 99 (auch als op. 77 geführt)
Robert Schumann
Konzert für Violine und Orchester in a-Moll, WoO 23
Jean Sibelius
Violinkonzert d-Moll, op. 47
Humoresken für Violine und Orchester, op. 87
Humoresken für Violine und Orchester, op. 89
Igor Stravinsky
Konzert für Violine und Orchester in D-Dur
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky
Valse-Scherzo C-Dur, op. 34 (für Violine und Orchester)
Violinkonzert D-Dur, op. 35
Antonio Vivaldi
Die vier Jahreszeiten – Violinkonzerte aus Il cimento dell’armonia e dell’inventione, op. 8 Nr. 1–4 (RV 269, 315, 293, 297)
Rezitalprogramm 1
mit Robert Neumann, Klavier
George Enescu (1881–1955)
Impromptu concertant für Violine und Klavier
Dauer: ca. 6 Minuten
Robert Schumann (1810–1856)
Sonate Nr. 1 a-Moll für Violine und Klavier, op. 105
I. Mit leidenschaftlichem Ausdruck
II. Allegretto
III. Lebhaft
Dauer: ca. 17 Minuten
Leoš Janáček (1854–1928)
Sonate für Violine und Klavier
I. Con moto
II. Ballada. Con moto
III. Allegretto
IV. Adagio
Dauer: ca. 17 Minuten
Pause
Igor Strawinsky (1882–1971)
Duo concertant für Violine und Klavier
I. Cantilène
II. Églogue I
III. Églogue II
IV. Gigue
V. Dithyrambe
Dauer: ca. 16 Minuten
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sonate Nr. 7 c-Moll für Klavier und Violine, op. 30 Nr. 2
I. Allegro con brio
II. Adagio cantabile
III. Scherzo. Allegro
IV. Finale. Allegro
Dauer: ca. 24 Minuten
Rezitalprogramm 2
mit Robert Neumann, Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Sonate Nr. 17 G-Dur für Violine und Klavier, KV 379
I. Adagio – Allegro
II.Tema (con variazioni). Andantino cantabile
Dauer: ca. 17 Minuten
Robert Schumann (1810–1856)
Sonate Nr. 2 d-Moll für Violine und Klavier, op. 121
I. Ziemlich langsam – Lebhaft
II. Sehr lebhaft
III. Leise, einfach
IV. Bewegt
Dauer: ca. 30 Minuten
Pause
Maurice Ravel (1875–1937)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 G-Dur
I. Allegretto
II. Blues
III. Perpetuum mobile. Allegro
Dauer: ca. 17 Minuten
Igor Strawinsky (1882–1971)
Divertimento für Violine und Klavier (Nach dem Ballett „Le baiser de la fée“)
I. Sinfonia
II. Danses suisses
III. Scherzo
IV. Pas de deux - Coda
Dauer: ca. 20 Minuten
Rezitalprogramm 3
mit Robert Neumann, Klavier
Franz Schubert (1797–1828)
Fantasie C-Dur für Violine und Klavier, D 934
Andante molto – Allegretto – Andantino – Allegro vivace – Allegretto – Presto
Dauer: ca. 25 Minuten
Ernest Bloch (1880–1959)
Violinsonate Nr. 2, ,,Poème mystique“ für Violine und Klavier
Dauer: ca. 20 Minuten
Pause
George Enescu (1881–1955)
,,Impromptu concertant“ für Violine und Klavier
Dauer: ca. 7 Minuten
George Enescu (1881–1955)
Sonate Nr. 3 a-Moll für Violine und Klavier, „dans le caractère populaire roumain“, op. 25
I. Moderato malinconico
II. Andante sostenuto e misterioso
III. Allegro con brio, ma non troppo mosso
Dauer: ca. 26 Minuten
Rezitalprogramm 4
mit Robert Neumann, Klavier
Franz Schubert (1797–1828)
Fantasie C-Dur für Violine und Klavier, D 934
Andante molto – Allegretto – Andantino – Allegro vivace – Allegretto – Presto
Dauer: ca. 25 Minuten
Robert Schumann (1810–1856)
Sonate Nr. 1 a-Moll für Violine und Klavier, op. 105
I. Mit leidenschaftlichem Ausdruck
II. Allegretto
III. Lebhaft
Dauer: ca. 17 Minuten
Pause
Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 d-moll, op. 75
I. Allegro agitato - Adagio
II. Allegretto moderato - Allegro molto
Dauer: ca. 24 Minuten
Igor Strawinsky (1882–1971)
Divertimento für Violine und Klavier (Nach dem Ballett „Le baiser de la fée“)
I. Sinfonia
II. Danses suisses
III. Scherzo
IV. Pas de deux - Coda
Dauer: ca. 20 Minuten
Förderhinweis
Konzerte mit Orchester
Honorarzuschuss
für Solokonzerte mit professionellen deutschen Orchestern: bis 750 € Antragsformular
für Solokonzerte mit sonstigen Orchestern: bis 500 € Antragsformular
Kammerkonzerte
Honorarzuschuss bis 500 Euro möglich für Benjamin Günst
