Moë Dierstein, Violine

Preisträgerin DMW 2025
Moë Dierstein wurde 2005 in eine deutsch-japanische Musikerfamilie geboren.
Mit drei Jahren bekam sie ihren ersten Geigenunterricht und wurde u.a. von Prof. Rainer Kussmaul, Prof. Wolfgang Marschner und Prof. Simone Zgraggen ausgebildet.
Seit 2024 studiert sie in der Violinklasse von Prof. Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin.
Moë verzeichnet schon zahlreiche Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben, so erspielte sie sich 2025 neben einem Sonderpreis der Fondation Hindemith den Hauptpreis des Deutschen Musikwettbewerbs (DMW) in Leipzig.
Außerdem gewann sie Preise und Sonderpreise beim Internationalen Wettbewerb Louis Spohr in Weimar (2023), beim Wettbewerb Kloster Schöntal (2023) und beim Tibor Junior Violinwettbewerb in Sion (2022).
2019 wurde sie zudem mit dem Eduard-Söring Preis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet.
Ihre große Leidenschaft für die Barockmusik und die Kammermusik wurde insbesondere durch das Landesjugendbarock-Orchester BW geprägt, in dem sie seit 2018 Mitglied und langjährig als feste Konzertmeisterin tätig war. Auch als regelmäßige Solistin des LJBOs ist sie auf Einspielungen des Violinkonzertes No. 2 von Brescianello und der Sinfonia Concertante A-Dur für Violine und Cello von Johann Christian Bach zu hören.
Moë nahm mehrmals an den Kronberg Academy Meisterkursen teil und konzertierte auf Festivals wie dem Schleswig Holstein Musikfestival, dem Arosa Klassik Festival und dem Bachfest Tübingen.
Als Solistin spielte sie bereits mit dem Kammerorchester St. Gallen, mit dem Hochschulorchester Weimar, mit dem Studioorchester Duisburg und dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig in Konzertsälen wie dem Gewandhaus Leipzig oder dem Theater Duisburg.
Moë ist Stipendiatin der Musikakademie Liechtenstein und erhielt weitere musikalische Impulse unter anderem von Prof. Ingolf Turban, Prof. Miriam Fried, Prof. Jean-Guihen Queyras, Prof. Kolja Blacher und Prof. Ana Chumachenco.
Voraussichtlich im Jahr 2026 wird ihr Debüt Album bei GENUIN Classics erscheinen.
Seit 2022 spielt Moë eine Violine von Camillus Camilli, Mantua 1742, die ihr von der Deutschen Stiftung Musikleben verliehen wird.

Bilder zum Download
(zur Verwendung bei Preisträgerkonzerten)
Repertoire / Programmvorschläge
Kammerrmusik solo: „Zeitspuren“
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Partita No. 2 für Violine Solo in d-Moll, BWV 1004
I. Allemanda
II. Corrente
III. Sarabanda
IV. Giga
V. Ciaconna
Dauer: 25 Minuten
Iris Szeghy (*1956)
Ciaccona für Violine Solo (1995)
Dauer: 11 Minuten
Heinrich Ignanz von Biber (1644-1704)
Aus den Rosenkranzsonaten:
XVI. Passacaglia für Solo Violine in g-Moll „Schutzengel-Sonate“
Dauer: 7 Minuten
Eugène Ysaÿe (1858-1931)
Sonate für Violine Solo No. 5 in G-Dur, op. 27
I. L’aurore. Lento assai
II. Danse rustique
Dauer: 12 Minuten
Dauer insgesamt: ca. 55 Minuten.
Kammermusik Duo Violine und Viola: „Saitengespräche - Bach, Martinu, Mozart und Bartók“
Johann Sebastian Bach (1658-1750)
Aus: „Inventionen und Sinfonien“
Invention No. 8 in F-Dur, BWV 779
Invention No. 9 in f-Moll, BWV 780
Invention No. 12 in A-Dur, BWV 783
Invention No. 13 in a-Moll, BWV 784
Invention No. 14 in B-Dur, BWV 785
Invention No. 15 in h-Moll, BWV 786
Dauer: 10 Minuten
Bohuslav Martinů (1890-1959)
Madrigale für Violine und Viola, H. 313, Duo Nr. 1
I. Poco Allegro
II. Poco Andante
III. Allegro
Dauer: 17 Minuten
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Duo für Violine und Viola in G-Dur, K. 423
I. Allegro
II. Adagio
III. Rondo. Allegro
Dauer: 18 Minuten
Béla Bartók (1881-1945)
Aus: „44 Duos“, Sz 98
9. Játék
14. Párnás Tánc
21. Ujévköszöntö
22. Szunyogantánc
25. Magyar Nóta 2
26. Ugyan Édes Komámasszony
35. Rutén Kolomejka
Dauer: 6 Minuten
Dauer insgesamt: ca. 51 Minuten
Kammermusik Duo Violine und Klavier
Moe Dierstein - Violine
Sonja Kowollik - Klavier
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate für Klavier und Violine Nr. 5 op. 24, „Frühlingssonate“
1. Allegro
2. Adagio molto espressivo
3. Allegro molto
4. Rondo (Allegro ma non troppo)
Dauer: 23 Minuten
Robert Schumann (1810-1856)
Drei Romanzen, op. 94
I. Nicht Schnell
II. Einfach, innig
III. Nicht schnell
Dauer: 12 Minuten
- Pause -
Johannes Brahms (1833-1897)
Violinsonate Nr. 1 G-Dur, Op. 78
I. Vivace ma non troppo
II. Adagio / Più andante
III. Allegro molto moderato
Dauer: 25 Minuten
Witold Lutosławski (1913-1994)
„Subito“ für Violine und Klavier
Dauer: 5 Minuten
Dauer insgesamt: 65 Minuten
Repertoire Violine & Orchester
Felix Mendelssohn-Bartholdy
Violinkonzert in e-Moll, op. 64
Violinkonzert in d-Moll MWV 03
Ludwig van Beethoven
Violinkonzert in D-Dur, op. 61
Wolfgang Amadeus Mozart
Violinkonzert Nr. 3 in G-Dur, KV 216
Violinkonzert Nr. 4 in D-Dur KV 218
Jean Sibelius
Violinkonzert in d-Moll, op. 47
Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Violinkonzert in D-Dur, op. 35, TH 59
Antonio Vivaldi
Le Quattro Stagioni, op. 8, Nos. 1-4
Förderhinweis
Konzerte mit Orchester
Honorarzuschuss
für Solokonzerte mit professionellen deutschen Orchestern: bis 750 € Antragsformular
für Solokonzerte mit sonstigen Orchestern: bis 500 € Antragsformular
Kammerkonzerte
Honorarzuschuss bis 500 Euro möglich für Moë Dierstein