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Ausschreibung für die Solokategorien

Flöte • Oboe • Trompete • Tuba • Harfe

Zeitplan

Allgemeine Vorgaben

Wettbewerbsrunden & Repertoire

Zeitplan DMW 2027:

  • 7. September – 14. Oktober 2026: Anmeldezeitraum
  • Ende Oktober (KW 44) 2026: Bekanntgabe des durch die Jury ausgewählten Repertoires für die 1. Runde
  • 23. November – 4. Dezember 2026, 24:00 Uhr: Einsendung der Videos zur 1. Runde
  • Anfang Januar (KW 2) 2027: Bekanntgabe der Ergebnisse der 1. Runde
  • Anfang Januar 2027: Online-Workshop zur „Carte blanche“ (3. Runde)
  • Mitte/Ende Januar (KW 3) 2027: Einsendeschluss der Repertoirebogen und aller Informationen zur 3. Runde
  • Ende Februar 2027:Bekanntgabe des durch die Jury ausgewählten Repertoires für die 2. Runde
  • 10.–20. März 2027: 2.–4. Runde des DMW 2027 in Rostock, Proben mit Pflichtbegleiter:innen ab März
    Der genaue Zeitplan für die 2.–4. Runde wird nach der 1. Runde erstellt, hier erste Informationen:
    • 3. Runde Solokategorien: Sonntag, 14. März und Montag, 15. März 2027 (Akustikproben hierzu ab Samstagabend)
    • Beginn Ensemblekategorien: voraussichtlich ab Dienstag, 16. März 2027
    • Abschlusskonzerte am Freitag, 19. März und Samstag, 20. März 2027

* Alle Zeitangaben unter Vorbehalt! Bitte informieren Sie sich regelmäßig über eventuelle Änderungen hier auf der Seite!

Allgemeine Vorgaben

Der DMW 2027 findet vom 10. bis 20. März 2027 in Rostock statt.

Die 1. Runde erfolgt digital im Winter 2026. Hierfür sind die Beiträge zwischen dem 23. November und dem 4. Dezember 2026 per Video einzureichen (s. u.).
Die Wettbewerbsrunden 2–4 sind öffentlich.

Der Beirat behält sich vor, den Wettbewerb in einer Kategorie abzusagen, wenn sich nicht genügend Teilnehmende angemeldet haben.

Alle Fördermaßnahmen unterliegen bestimmten Bedingungen. Ein rechtlicher Anspruch besteht nicht. Die Kommunikation hinsichtlich der Fördermaßnahmen erfolgt zwischen DMW und Künstler:innen (nicht mit Agenturen) und auf Deutsch.

Alle Teilnehmer:innen erkennen mit ihrer Anmeldung zum Wettbewerb die Teilnahmebedingungen und alle übrigen Bestimmungen dieser Ausschreibung sowie die Entscheidungen der Jury und des Beirats als unanfechtbar an.

In begründeten Fällen kann der Beirat auf Antrag Ausnahmen zu den Bestimmungen der Ausschreibung zulassen.

Teilnahmebedingungen (Nationalität, Alter, Doppelte/Erneute Teilnahme)

Der Deutsche Musikwettbewerb ist ein nationaler Wettbewerb für den professionellen musikalischen Nachwuchs in Deutschland.

Wer kann teilnehmen?
Teilnehmen können grundsätzlich Musiker:innen mit professioneller Ausbildung (begonnenes oder abgeschlossenes Musikstudium), die die Altersrichtlinien erfüllen.

Teilnehmende mit deutscher Staatsangehörigkeit
Musiker:innen mit deutscher Staatsangehörigkeit können teilnehmen, sofern sie die Altersrichtlinien erfüllen.

Teilnehmende ohne deutsche Staatsangehörigkeit (Teilnahme per Ausnahmeantrag)
Musiker:innen ohne deutsche Staatsangehörigkeit können teilnehmen, wenn sie in Deutschland leben und in Deutschland studieren oder studiert haben. Zusätzlich muss eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

a) Der/Die Teilnehmende hat eine:n deutsche:n Ehepartner:in oder ein deutsches Elternteil.
oder:
b) Bürger:innen eines anderen EU-Mitgliedstaates leben seit mindestens 4 Jahren in Deutschland.
oder:
c) Personen aus Nicht-EU-Ländern leben seit mindestens 5 Jahren in Deutschland und mindestens ein Elternteil ist in Deutschland unbeschränkt einkommensteuerpflichtig.

In diesen Fällen ist ein Ausnahmeantrag über das Formular zu stellen:
Zum Ausnahmeantrag

 

Wohnsitz in Deutschland für Fördermaßnahmen
Voraussetzung für die Teilnahme an Fördermaßnahmen im Anschluss an den DMW ist ein fester Wohnsitz in Deutschland (insbesondere für die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb, Saison 2028/29).

Altersgrenze (Solokategorien)

Teilnehmer:innen der Solokategorien dürfen nicht vor dem Jahr 1997 geboren sein und müssen zu Wettbewerbsbeginn (4. Dezember 2026) mindestens 18 Jahre alt sein.

Erneute und doppelte Teilnahme

Die erneute Teilnahme ehemaliger Preisträger:innen/-ensembles ist nur in einer anderen Kategorie möglich.
Die Teilnahme in zwei Kategorien (aktiv oder als Klavierpartner:in) oder in zwei Ensembles ist möglich, bedarf aber eines gesonderten, formlosen Antrags an: musikwettbewerb(at)musikrat.de.

Anmeldung / Unterlageneinsendung

Anmeldezeitraum ist der 7. September – 7. Oktober 2026 

Bis zum Anmeldeschluss muss:

  • die Anmeldung über das Online-Anmeldeformular vollständig erfolgen.
  • die Anmeldegebühr (50 € pro Person) überwiesen worden sein
  • das Repertoire der 1. und 2. Runde eingereicht sein. Das eingereichte Repertoire ist verbindlich. Details: siehe unten

Erforderliche Unterlagen

Für die Online-Anmeldung erforderlich:

  • Persönliche Daten (Adresse, Geburtsdatum, Hochschullehrer:in)
  • Name der Klavier-/ Cembalobegleiter:innen bzw. Instrumentalpartner:innen oder Angabe, ob Pflichtbegleiter:innen ab der 2. Runde beantragt werden.
    (Die künstlerische Erfahrung zeigt in allen Kategorien, dass es sich dringend empfiehlt, EIGENE Begleiter:innen mitzubringen! Bitte planen Sie das rechtzeitig ein.
    Bei hervorragender Begleitung können die Begleiter:innen in die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb aufgenommen werden.)
  • Lebenslauf im Fließtext: max. 1.000 Zeichen inklusive Leerzeichen; Bitte druckfertig, wird unkorrigiert veröffentlicht!
  • Porträtfoto (Dateiname: Name Teilnehmer:in & Fotograf:in, oder „© privat“)
  • von Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit: Ausnahmeantrag zum Download (pdf).
  • Wettbewerbs-Repertoire (siehe unten)
  • Überweisung von 50 € an:
    Kontoinhaber: Deutscher Musikrat gGmbH

    IBAN: DE30 3705 0198 1902 7381 01
    BIC: COLSDE33XXX, Sparkasse KölnBonn
    Referenz: DMW2027/5210/8270 Nachname, Vorname

Begleiter:innen gelten nicht als Teilnehmende und zahlen keine Gebühr.

 

Weitere Bestimmungen

Alle durch die Teilnahme am Deutschen Musikwettbewerb entstehenden Kosten tragen die Teilnehmer:innen selbst.
Die Teilnehmer:innen sind verpflichtet, sich zu den angesetzten Vorspiel-, Proben- und Besprechungsterminen zur Verfügung zu halten. Mit kurzfristigen Zeitplanänderungen muss gerechnet werden.
 
Abschlusskonzerte / Orchesterfinales
Die Stipendiat:innen und Preisträger:innen des Deutschen Musikwettbewerbs 2027 werden in zwei Abschlusskonzerten am 19./20. März 2027 in Rostock der Öffentlichkeit vorgestellt.
Alle Stipendiat:innen und Preisträger:innen sind verpflichtet, bei der Preisverleihung und beiden Abschlusskonzerten anwesend zu sein und ggf. mitzuwirken.
Das Abschlusskonzert wird aufgezeichnet und zeitversetzt gesendet.
Die Solofinales und das Preisträger:innenkonzert finden mit kammerorchestraler Begleitung statt.

 

Preise / Fördermaßnahmen / Sonderpreise

Preise / Fördermaßnahmen / Sonderpreise
Die Besonderheit des DMW ist die umfangreiche Förderung im Anschluss an den Wettbewerb. Dazu gehören unter anderem:

  • Konzertförderung: Vermittlung von bis zu 40 Konzerten pro Jahr (Kammerkonzerte sowie Solokonzerte mit Orchester) im Rahmen der Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb.
  • CD-Produktion: Möglichkeit zur Produktion einer Debüt-CD beim Leipziger Label GENUIN. Eine Debüt-CD ist nur möglich, wenn bislang keine CD-Veröffentlichung erfolgt ist – weder im Selbstverlag noch über ein Label.
  • Karriereberatung: individuelle Beratung zu Fragen des professionellen Karriereaufbaus.
  • Workshops: z. B. zu Musikrecht, Programmgestaltung und weiteren praxisrelevanten Themen.

Außerdem werden Preisgelder sowie zahlreiche Sonderpreise vergeben.

Alle Informationen ein-/ausblenden

Wettbewerbsrunden & Repertoire

Allgemeine Informationen

Die 1. Runde dauert in der Regel insgesamt pro Teilnehmer:in maximal 15 Minuten, die 2. Runde 20–30 Minuten, die 3. Runde 30 Minuten – die Jury wählt vorab aus dem eingereichten Repertoire Sätze entsprechend der Wertungsdauer (1. und 2. Runde) aus.

Die Teilnehmenden erfahren das vorzutragende Programm für die digitale 1. Runde (aus dem von ihnen angegebenen Repertoire) Mitte Oktober 2026.
Für die 2. Runde erfahren die Teilnehmenden die zu spielenden Sätze/Auszüge (aus dem von ihnen angegebenen Repertoire der 2. Runde) Ende Februar 2027.
Die Reihenfolge des Vortrags können die Teilnehmenden selbst festlegen.
Das Wettbewerbsrepertoire ist verbindlich.

Das Repertoire der einzelnen Kategorien ist den nachfolgenden Repertoirelisten zu entnehmen. Keines der ausgewählten Werke darf in einer anderen Runde wiederholt werden (auch keine Einzelsätze).

Wir prüfen die Angaben nicht vorab. Die Verantwortung für die korrekte Repertoireangabe liegt bei den Teilnehmenden. Falsche Angaben können zur Disqualifikation führen.

  • Bei Anmeldung muss das Repertoire für die 1. und 2. Runde (bei Solokategorien auch die 4. Runde) im Formular angegeben werden.
  • Bei der Einreichung des Videos müssen Sie den YouTube-Link mit Namen der Begleitung und Repertoireangaben im Upload-Portal angeben.
  • Für die Carte blanche werden Repertoirebogen inklusive Exposé (mit Angaben zu Begleitung, Gästen etc.) und Technikinfos gefordert (Mitte / Ende Januar 2027 nach dem Workshop zur Carte blanche)

Alle Werke in der I. und II. Runde sind bei der Anmeldung komplett anzugeben mit jeweils genauer Zeitdauer.

Alle Instrumente sind selbst mitzubringen, Ausnahme: Tasteninstrumente
Etwaige Präparierungen sind mit der Anmeldung genauestens anzugeben.

Digitale 1. Runde

Richtig
Falsch

Die Teilnahme an der 1. Runde erfolgt durch die Einsendung eines Videos vom 23. November bis 4. Dezember 2026, 24:00 Uhr.
Die Teilnehmenden erfahren das vorzutragende Programm (aus dem von ihnen angegebenen Repertoire der 1. Runde) nach Anmeldeschluss.

 

Videoaufnahme

  • Das Video muss speziell für den DMW 2027 aufgenommen werden und ist grundsätzlich nur für diesen bestimmt.
  • Das von der Jury ausgewählte Programm muss – wie im Live-Wettbewerb – in einem Take aufgenommen werden. Ein Take bedeutet: durchgehende Aufnahme ohne Unterbrechung; erlaubt ist nur das Trimmen am Anfang/Ende. Umbau/Umpositionieren ist erlaubt, während die Aufnahme weiterläuft.
  • Zeiten für Umbauten werden NICHT auf die maximale Spielzeit angerechnet (falls eine Maximaldauer vorgeschrieben wird).

 

Vorgaben zu Bild und Ton
 

Bild

  • Erlaubt sind Kameras und Handykameras. Es ist zwingend notwendig, dass die Bildqualität ausreicht, um die Musiker:innen genau zu erkennen.
  • Das Video muss im Querformat aufgenommen werden.
  • Die Kamera muss an einer Stelle fixiert sein und in einem angemessenen Abstand aufgebaut werden. Bitte wählen Sie einen gut geeigneten Bild-Ausschnitt (bitte vor der Aufnahme testen!).
  • Die Musiker:innen sollen gut sichtbar sein (kein Gegenlicht!), Hände und Gesicht sollen nicht verdeckt werden (siehe Beispielfotos oben!). Der/Die Begleitende (der/die nicht zum DMW angemeldet ist), muss nicht unbedingt auf dem Video zu sehen sein.

Ton

  • Handymikrofone sind vollkommen ausreichend. (Das zeigt die Erfahrung der Jury der letzten Jahre.)
  • Die Tonspur darf lediglich unbearbeitet unter das Video gelegt werden. Bei der Aufnahme darf kein Hall o. Ä. hinzugefügt werden; das wäre eine Bearbeitung – welche nicht gestattet ist.

Die Video- und die Audiodatei darf NICHT geschnitten werden, außer Anfang und Ende zum sauberen Ein- und Ausstieg.
Man darf die Position des Mikros und der Kamera zwischen den Stücken verändern, insofern das Repertoire einen Umbau oder Instrumentenwechsel vorsieht. Die Aufnahme soll währenddessen die ganze Zeit laufen. Bei der Maximaldauer handelt es sich um die reine Spieldauer, die Umbauzeit kann hinzukommen.

Die Vorgaben sind unbedingt von Ihnen einzuhalten. Ausnahmen sind nicht gestattet!

 

Plattform zum Hochladen der Videos
ALLE Aufnahmen können NUR bei YouTube hochgeladen werden („nicht gelistet“, nicht öffentlich)

  • Der Titel des Videos bei Youtube soll lauten: „DMW 27 Kategorie Vorname Nachname oder Ensemblename“
  • Unter „Beschreibung“ brauchen Sie nichts einzutragen (bitte dort nicht das Repertoire eintragen, da dies evtl. fälschlicherweise bei Youtube als Urheberrechtsverletzung gemeldet wird.) Das Repertoire geben Sie später im Anmeldeformular auf der DMW-Internetseite an.

Wir empfehlen das Video nach dem Upload auf Qualität von Ton und Bild zu prüfen.
Anleitung zum Hochladen des Videos bei Youtube (pdf)


Der YouTube-Link muss zwischen dem 23. November und 4. Dezember 2026, 24:00 Uhr eingereicht werden. (Kalkulieren Sie die Verarbeitungszeit bei YouTube mit ein.)
Zusätzlich:

  • Angabe des Repertoires
  • Name des Begleiters/der Begleiterin

Eingabe Ihrer Daten/des Links zum Video (ab 23. November bis 4. Dezember 2026)

 

Bekanntgabe der Ergebnisse der 1. Runde: Mitte Januar 2027
Bis Ende Januar 2027 müssen die Teilnehmenden der 2. Runde den Repertoirebogen (inklusive Exposé und Infos zu Begleitung/Gästen/Technik) für die 3. Runde einreichen. Link folgt.

Wenn Sie sich vom DMW abmelden und keine Videoaufnahme einreichen, so sagen Sie uns bitte Bescheid.

Hinweis zum Ablauf des Wettbewerbs

Die Wertungsdauer beträgt maximal 15 Minuten in der 1. Runde, 20–30 Minuten in der 2. Runde (je nach Kategorie) und 30 Minuten in der 3. Runde (Solokategorien) bzw. 40 Minuten in den Kategorien Klaviertrio, Klavierquartett, Liedduo und Vokalensemble.

Für die 1. und 2. Runde wählt die Jury vorab aus dem von Ihnen eingereichten Repertoire die zu spielenden Sätze/Auszüge entsprechend der jeweiligen Wertungsdauer aus. Bei der Repertoireauswahl können Sie daher auch Werke einreichen, deren Gesamtdauer die Wertungszeit überschreitet.

  • 1. Runde: Die Teilnehmenden erhalten das vorzutragende Programm (aus dem eingereichten Repertoire der 1. Runde) nach Anmeldeschluss, voraussichtlich Mitte Oktober 2026.
  • 2. Runde: Die Teilnehmenden erhalten die zu spielenden Sätze/Auszüge (aus dem eingereichten Repertoire der 2. Runde) voraussichtlich Ende Februar 2027.

Die Reihenfolge des Vortrags können die Teilnehmenden selbst festlegen. Das eingereichte Wettbewerbsrepertoire ist verbindlich.

Flöte

je ein Werk aus den folgenden drei Werkgruppen: 

  1. mit Klavier- oder Cembalobegleitung 
    Carl Philipp Emanuel Bach: Sonate D-Dur Wq 83 
    Carl Philipp Emanuel Bach: Sonate e-Moll Wq 124 
    Carl Philipp Emanuel Bach: Sonate D-Dur Wq 131
  2. Ernst von Dohnanyi: Passacaglia Op. 48, Nr. 2 (eine eigene Zusammenstellung in einer Länge von etwa 4 Minuten) 
  3. Sigfried Karg-Elert: Caprice Nr. 30 "Chaconne", aus 30 Capricien "Gradus Parnassum" op. 107 

Oboe

je ein Werk aus den folgenden zwei Werkgruppen: 

  1. mit Klavierbegleitung:   
    Carl Philipp Emanuel Bach: Sonate g-Moll Wq 135   
    Johann Sebastian Bach: Sonate g-Moll BWV 1030b 
    Antonio Vivaldi: Sonate c-Moll für Oboe u. Bc RV 53 
  1. Antal Doráti: „Cinq Pieces“ für Oboe solo, 3 Stücke nach Wahl aus Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 5     
    Gilles Silvestrini: 3 Etüden nach wahl aus „Six Études“ für Oboe solo: 3 Etüden nach Wahl 
    Gilles Silvestrini: 3 Etüden nach Wahl aus „Cinq Études Russes“ 

Trompete

je ein Werk aus folgenden zwei Werkgruppen: 

  1. Vassily Brandt: Konzertstück Nr. 1
    Vassily Brandt: Konzertstück Nr. 2
    Vladimir Peskin: Konzert Nr. 2 - Konzert Allegro 
  2. Robert Erickson: Kryl
    Robert Henderson: Variation movements
    Hans Werner Henze: Sonatina
    Mauricio Kagel: Morceau de concours
    Folke Rabe: Shazam
    Giacinto Scelsi: Quattro Pezzi 

 

Tuba

je ein Werk aus folgenden drei Werkgruppen:

  1. Johann Sebastian Bach: Menuett I & II und Gigue aus der Cello-Suite Nr. 1 G-Dur, BWV 1007
  2. Malcolm Arnold: Fantasy for Tuba
  3. ein Solostück freier Wahl 

Harfe

je ein Werk aus folgenden drei Werkgruppen

  1. Domenico Scarlatti: eine Sonate nach Wahl
  2. Sophia Corri-Dussek: Sonate c-Moll op. 2 Nr. 3
  3. André Caplet: Deux Divertissements
    Gabriel Fauré: Impromptu op. 86
    Henriette Renié: Danse des lutins 

2. Runde

Flöte

je ein Werk aus den folgenden drei Werkgruppen: 

  1. Henri Dutilleux: Sonatine für Flöte und Klavier 
    Paul Hindemith: Sonate für Flöte und Klavier 
    Darius Milhaud: Sonatine für Flöte und Klavier 
    Francis Poulenc: Sonate für Flöte und Klavier (1957)
    Pierre Sancan: Sonatine für Flöte und Klavier 
    Philippe Gaubert: Sonatine quasi Fantasia
  2. Carl Reinecke: Sonate e-Moll op. 167 „Undine“ 
    Sergei Prokofiev: Sonata D-Dur op. 94 
    Franz Schubert: Introduktion und Variationen über das Lied „Trockne Blumen“ op. post. 160 D 802 
    Sigfrid Karg-Elert: Sonate B-Dur op. 121
  3. Komposition(en) frühestens 2000 komponiert (ohne Ausnahme, bitte Angabe des Kompositionsjahres) für Flöte solo; ohne zusätzliche Technik/ Elektronik/ Zusatzinstrumente; es sind keine einzelnen Sätze eines Werkes gestattet, einzelne Etüden/Humoresken/Lieder sind jedoch möglich. Mindestdauer 5 Minuten. 

Oboe

je ein Werk aus den folgenden drei Werkgruppen: 

  1. Robert Schumann: Drei Romanzen für Oboe und Klavier op. 94   
    Clara Schumann: Drei Romanzen für Oboe und Klavier op. 22 (Original für Violine) 
  1. Antal Doráti: Duo Concertante für Oboe und Klavier 
    Henri Dutilleux: Sonate für Oboe und Klavier 
    Pavel Haas: Suite op. 17 für Oboe und Klavier 
    Paul Hindemith: Sonate für Oboe und Klavier 
    Nikos Skalkottas: Concertino für Oboe und Klavier 
    Klement Slavicky: Suite für Oboe und Klavier 
  1. Komposition(en) frühestens 2000 komponiert (ohne Ausnahme) für Oboe solo; ohne zusätzliche Technik/Elektronik/Zusatz-instrumente (bitte Angabe des Kompositionsjahres). Mindestdauer 5 Minuten.

Trompete

ein Werk aus folgenden drei Werkgruppen: 

  1. Johann Friedrich Fasch: Konzert D-Dur
    Michael Haydn: Konzert C-Dur
    Johann Wilh. Hertel: Konzert Nr. 1 Es-Dur
    Johann Wilh. Hertel: Konzert Nr. 3 D-Dur
    Leopold Mozart: Konzert D-Dur
    Georg Philipp Telemann: Konzert D-Dur 
  1. Marcel Bitsch: Variations sur un Thème de Domenico Scarlatti 
    Jean Françaix: Sonatine
    Raymond Gallois-Montbrun: Sarabande et Finale
    Karl Amadeus Hartmann: Concertino
    Florent Schmitt: Suite op. 133
    Heinrich Sutermeister: Gavotte de Concert 
  1. Komposition(en) frühestens 2000 komponiert freier Wahl (ohne Ausnahme, bitte Angabe des Kompositionsjahres) für Trompete solo; ohne zusätzliche Technik/Elektronik/Zusatzinstrumente; es sind keine einzelnen Sätze eines Werkes gestattet. Mindestdauer 5 Minuten.  

Tuba

je ein Werk aus folgenden drei Werkgruppen:

  1. Paul Hindemith: Sonate für Tuba (siehe Sonderpreise)
  2. Jacques Castérède: Sonatine
    Julius Jacobsen: Tuba Buffo
  3. Komposition(en) frühestens 2000 komponiert freier Wahl (ohne Ausnahme, bitte Angabe des Kompositionsjahres) für Tuba solo; ohne zusätzliche Technik/Elektronik/Zusatzinstrumente; es sind keine einzelnen Sätze eines Werkes gestattet, einzelne Etüden/Humoresken/Lieder sind jedoch möglich. Mindestdauer 5 Minuten.

Harfe

je ein Werk aus folgenden drei Werkgruppen: 

  1. Georg Friedrich Händel: Konzert für Harfe B-Dur HWV 294, op. 4 Nr. 6 (Harfe allein)
  2. Alfredo Casella: Sonate op. 68
    Paul Hindemith: Sonate (siehe Sonderpreise)
    Ernst Krenek: Sonate
    Germaine Tailleferre: Sonata 
  3. Komposition(en) frühestens 2000 komponiert freier Wahl (ohne Ausnahme, bitte Angabe des Kompositionsjahres) für Harfe solo; ohne zusätzliche Technik/Elektronik/Zusatzinstrumente; es sind keine einzelnen Sätze eines Werkes gestattet, einzelne Etüden/Humoresken/Lieder sind jedoch möglich. Mindestdauer 5 Minuten.   

3. Runde – Carte blanche (max. 30 Min.)

Alle Kategorien

Carte blanche zu einem eigenen Thema

Gestalten Sie ein eigenes Konzertprogramm, mit dem Sie sich für ein Festival mit einem bestimmten Thema bewerben würden und welches maximal 30 Minuten (Ensembles: 40 Minuten) lang ist. 
Schreiben Sie dazu ein kurzes Exposé, max. 650 Zeichen inkl. Leerzeichen. Exposés über der Zeichenzahl können nicht berücksichtigt werden und führen zum Ausschluss vom Wettbewerb. 

Sie können das Thema frei wählen, müssen aber in Ihrem Exposé die Verbindung von Thema und musikalischem Beitrag deutlich machen.

Es können künstlerische Gäste mitgebracht werden. Wiederholungen aus anderen Wettbewerbsrunden sind nicht gestattet. 
Bei Bearbeitungen geben Sie bitte den Namen des Bearbeiters/der Bearbeiterin an.

Hinweis (alle Kategorien): Es wird ein Sonderpreis der Fondation Hindemith für die überzeugendste Interpretation eines Werkes von Paul Hindemith verliehen. Teilnehmende können sich in den ersten drei Runden darum bewerben, indem sie ein Werk von Hindemith vorbereiten (in der 1.–2. Runde, sofern dort Kompositionen von Hindemith ausgeschrieben sind oder Werke zur freien Auswahl stehen oder in der 3. Runde im frei gewählten Repertoire). 

Für die überzeugenste Carte blanche wird ein Sonderpreis der Gesamtjury ausgerufen.

Einsendung der Repertoirebogen zur 3. Runde 

Die Teilnehmenden, die die 2. Wettbewerbsrunde erreicht haben, müssen an dieser Stelle bis Mitte / Ende Januar 2027 alle Informationen zu ihrer 3. Runde eingeben. Den entsprechenden Link finden Sie im Januar hier. 
Es sind folgende Informationen einzureichen: 

  • im pdf-Format: den Repertoirebogen mit dem vorbereiteten Carte blanche-Programm inklusive Exposé Text
    Beispiel-Repertoirebogen 3. Runde
  • Angaben zur benötigten Technik / Instrumenten 
  • Angaben zur Begleitung, künstlerischen Gästen (Wen bringen Sie mit? Benötigen Sie eine Pflichtbegleitung Klavier/Cembalo (für welche Stücke der 2. und 3. Runde) etc.) 

Änderungen sind anschließend nicht mehr möglich!!

4. Runde

Flöte

Alle Teilnehmenden bereiten folgendes Konzert vor:

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert G-Dur KV 313 für Flöte & Orchester 

Oboe

Alle Teilnehmenden bereiten folgendes Konzert vor:

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert C-Dur KV 314

Trompete

Alle Teilnehmenden bereiten folgendes Konzert vor:

Joseph Haydn: Konzert Es-Dur Hob VII e:1

Tuba

Alle Teilnehmenden bereiten folgendes Konzert vor:

Adri Plau: Concerto for solo Tuba & String Orchester

Harfe

Alle Teilnehmenden bereiten folgendes Konzert vor:

François-Adrien Boieldieu: Konzert für Harfe und Orchester C-Dur op. 82 

Alle Informationen ein-/ausblenden

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