Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb 27/28 - Die Ensembles
Duo Luftspiel
Luisa Gehlen, Klarinette
Ronja Mirandolina Ramisch, Akkordeon

Luisa Gehlen, Klarinette

Die Klarinettistin Luisa Gehlen präsentierte ihr Können und ihre Musikalität bereits erfolgreich bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben, z. B. beim Silverstein Global Clarinet Contest oder als Semifinalistin beim internationalen Aeolus Bläserwettbewerb 2024. Sie wurde u. a. mit dem ersten Preis beim Solistenauswahlkonzert der GenRe und dem Publikumspreis beim Musikfest auf dem Lande im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals ausgezeichnet. Nicht zuletzt erhielt die Klarinettistin ein Stipendium beim Deutschen Musikwettbewerb 2026, mit anschließender Aufnahme in die Konzertförderung. In Auswahlkonzerten begeisterte die Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und der Hans und Eugenia Jütting Stiftung das Publikum und erhielt Konzertengagements durch die Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung.
Ihre Leidenschaft fürs gemeinsame Musizieren führte Luisa Gehlen kammermusikalisch zum internationalen Festival Next Generation und zur Mitgliedschaft in Orchestern, wie dem Bundesjugendorchester und der Jungen Deutschen Philharmonie.
Als Solistin war sie mit dem Beethoven Orchester Bonn, den Bergischen Symphonikern, der Sinfonietta Hungarica und dem Philharmonischen Orchester Heidelberg zu hören und gastierte in bekannten Konzerthäusern, wie der Laizhalle Hamburg oder der Tonhalle Düsseldorf.
Die Stipendiatin der Jürgen Ponto-Stiftung absolvierte nach dem Jungstudium ihr Klarinettenstudium bei Ralph Manno in Köln, bei dem sie zurzeit ihr Konzertexamen weiterführt.
www.luisagehlen.de
Ronja Mirandoina Ramisch, Akkordeon

„Ihre Musik hat mich, wie auch viele andere, wirklich sehr berührt. Sie ist eine fantastische Musikerin, und ich bin mir sicher, dass wir noch viel von ihr hören werden. Ich bin eigentlich nicht so sehr mit dem Akkordeon vertraut gewesen, aber ihre Darbietung hat mir gezeigt, wie tief es die Seele berühren kann.“ - Ekkehard Schippers, Konzert Mainfrankensäle Veitshöchheim
Ronja Mirandolina Ramisch (*2003) studiert im Master Akkordeon bei Stefan Hussong an der Hochschule für Musik Würzburg. Zuvor absolvierte sie ihr Jungstudium bei Hans Maier an der Hochschule für Musik Trossingen.
Als Interpretin von Werken unterschiedlichster Epochen, besonders barocker und zeitgenössischer Musik, geht sie gerne auch eigene Wege: So stellt sie ihre Experimentierfreude im preisgekrönten Duo mit einem Staubsauger unter Beweis, als singende Akkordeonistin oder bei spartenübergreifenden Auftritten auf der Bühne des Staatstheaters.
Ihre musikalische Ausdruckskraft zeigt sich in zahlreichen Wettbewerbserfolgen: Sie ist Preisträgerin des renommierten internationalen Akkordeonwettbewerbs in Klingenthal sowie der internationalen Okud Istra Competition in Pula. Ronja Mirandolina Ramisch ist Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs, der Deutschen Stiftung Musikleben und wird zudem gefördert durch Yehudi Menuhin Live Music Now e.V. und das Deutschlandstipendium.
www.ronjamirandolinaramisch.de
Konzertprogramme
Programm 1: Tanzgenuss
Programm 1: Tanzgenuss
„Tanzgenuss“ lädt zu einem Konzert ein, das nicht nur bewegt, sondern vor allem verwöhnt. Klarinette und Akkordeon entfalten ein warmes, farbenreiches Klangspiel, das die Zuhörer in die faszinierende Genusswelt tänzerischer Musik des 20. und 21. Jahrhunderts führt. Die beiden Instrumente verschmelzen zu einem Duo, das mit feinen Nuancen und lebendiger Ausdruckskraft begeistert.
Das Programm mit Tänzen von Béla Bartók, Manuel de Falla, Witold Lutosławski, Astor Piazzolla und weiteren Komponist:innen öffnet Türen zu unterschiedlichen musikalischen Landschaften – mal folkloristisch und landestypisch, mal temperamentvoll und leidenschaftlich, mal sinnlich und tiefgründig. Jeder Satz trägt seinen eigenen Geschmack, seine eigene Farbe und seinen eigenen Moment des Genießens.
Das kurzweilige Konzert feiert nicht nur die Vielfalt des Tanzes, sondern lässt das Publikum in eine Atmosphäre voller musikalischer Leichtigkeit, mitreißender Rhythmen und wonniger Klangfülle eintauchen. "Tanzgenuss" ist ein Programm zum Lauschen, Schwelgen und Sich-Verführen-Lassen.
Mit Moderation
Andreas Nebl (*1968)
Tango Nr. 2
(5:30‘)
Béla Bartók (1881–1945)
Rumänische Volkstänze (1915)
arr. Zoltan Szekely / Kalman Berkes
I. Der Tanz mit dem Stabe
II. Brâul
III. Der Stampfer
IV. Tanz aus Butschum
V. Rumänische Polka
VI. Schnell-Tanz
(7:00‘)
Béla Kovács (1937–2021)
Hommage á A. Khatchaturian
für Klarinette Solo
(3:00‘)
Manuel de Falla (1876–1946)
Suite populaire Espagnole
I. El Paño Moruno
II. Asturiana
(5:30‘)
Astor Piazzolla (1921–1992)
Histoire Du Tango
arr. Dimitry Varelas
Bordel 1900
Oblivion
(9:00‘)
Andreas Nebl (*1968)
Schwottisch
(3:30‘)
Jana Bezpalcová (*1979)
Meisse punem
(5:30‘)
Jo Privat (1919–1996)
Sa préférée (Akkordeon solo)
(3:30‘)
Witold Lutoslawski (1913–1994)
Tanzpräludien für Klarinette und Klavier
I. Allegro molto
II. Andantino
V. Allegro molto
(5:30‘‘)
Programm 2: Tänze für zwei Winde
Programm 2: Tänze für zwei Winde
Die "klassischere" Variante zu Programm 1.
– mit Johann Sebastian Bach und Bohuslav Martinů (statt Béla Kovacs und Jo Privat) –
Luft in Bewegung ist lebendig, ist Atem. Er trägt Klänge durch den Raum, lässt Melodien schweben und Rhythmen lebendig werden. Klarinette und Akkordeon greifen diese Bewegung auf und verwandeln den Atem in Tanz – mal leichtfüßig und verspielt, mal kraftvoll und voller Energie.
Das Programm „Tänze für zwei Winde“ lädt zu einer musikalischen Reise durch die vielfältige Welt des Tanzes ein.
Im lebendigen Dialog von Klarinette und Akkordeon begegnen sich zwei Klangwelten, die sich umspielen, antreiben, miteinander verschmelzen und immer wieder neue Bewegungen entstehen lassen.
Mit Tänzen und tänzerisch inspirierten Werken von Béla Bartók, Manuel de Falla, Witold Lutosławski, Bohuslav Martinů, Astor Piazzolla und weiteren Komponist:innen entfaltet sich ein facettenreiches Programm musikalischer Ausdrucksformen. Folkloristische Rhythmen treffen auf kunstvolle Klangfarben, temperamentvolle Gesten auf feine Bewegungen, rhythmische Prägnanz auf lyrische Momente.
„Tänze für zwei Winde“ ist ein Konzert voller rhythmischer Vielfalt, überraschender Wendungen und bewegender Klangbilder – eine Einladung, den Tänzen mit den Ohren zu folgen und sich von ihrer Energie mitreißen zu lassen.
Mit Moderation
Andreas Nebl (*1968)
Tango Nr. 2
(5:30‘)
Béla Bartók (1881–1945)
Rumänische Volkstänze (1915)
arr. Zoltan Szekely/Kalman Berkes
I. Der Tanz mit dem Stabe
II. Brâul
III. Der Stampfer
IV. Tanz aus Butschum
V. Rumänische Polka
VI. Schnell-Tanz
(7:00')
Manuel de Falla (1876–1946)
Suite populaire espagnole
I. El Paño Moruno
II. Asturiana
(5:30‘)
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Englische Suite Nr. 2
Präludium – Sarabande
(8:00‘)
Witold Lutoslawski (1913-1994)
Tanzpräludien für Klarinette und Klavier
I. Allegro molto
II. Andantino
V. Allegro molto
(4:30‘)
Pause
Astor Piazzolla (1921–1992)
Histoire Du Tango
arr. Dimitry Varelas
Bordel 1900
Oblivion
(9‘)
Jana Bezpalcová (*1979)
Meisse punem
(5:30‘)
Andreas Nebl (*1968)
Schwottisch
(3:30‘)
Bohuslav Martinů (1890–1959)
Sonatina für Klarinette und Klavier
(11:00‘)
Das Duo ist für die Saison 2027/28 zu buchen
Freie Termine:
2027
17.10.2027
23.–25.10.2027
29.–31.10.2027
13./14.11.2027
20./21.11.2027
27./28.11.2027
11./12.12.2027
2028
03.–09.01.2028
11./12.02.2028
19./20.02.2028
Weitere Termine auf Anfrage.
Bitte geben Sie bei ihrer Anfrage mögliche Konzerttermine an, oder besser:
- mögliche Zeiträume
- die gewünschten/möglichen Wochentage + Uhrzeiten
Wir versuchen, die Buchungen verschiedener Veranstalter bestmöglich zu kombinieren.
Fotos zum Download
Zur Verwendung im Rahmen der Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb, mit Bildnachweis