Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb 27/28 - Die Ensembles
Nerida Quartett
Saskia Niehl, Violine
Jeffrey Armstrong, Violine
Grace Leehan, Viola
Raphael Zinner, Violoncello

Spontanität und Spielfreude vereinen die Mitglieder des Nerida-Quartetts, die ihr Publikum mit unbändiger Energie und aufrichtigen Interpretationen fesseln.
Bereits bei ihrer ersten kammermusikalischen Begegnung als Akademisten der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sprang ein Funke über. Diese intuitive Verbindung wurde in der folgenden Zeit durch die Arbeit mit einer Reihe großartiger Kollegen, Dirigenten und Solisten gestärkt.
Der Name des Ensembles, inspiriert von den Nereiden der griechischen Mythologie, verweist auf das Wasser als kraftvolles und zugleich fließendes Element, das immer wieder neue Formen annehmen kann.
Das Nerida Quartett hat in kurzer Zeit bereits beachtliche Erfolge erzielt. Zuletzt erhielt das Ensemble beim Deutschen Musikwettbewerb 2026 einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben sowie ein Stipendium mit Aufnahme in die Konzertförderung des Deutschen Musikrats. 2025 erhielt das Quartett einen Career Development Award bei der Banff International String Quartet Competition und den 3. Preis der Irene Steels-Wilsing Stiftung und wurde beim Felix Mendelssohn-Bartholdy Hochschulwettbewerb 2024 mit dem “Preis des Bundespräsidenten” ausgezeichnet
Einladungen zu internationalen Musikfestivals wie dem Festival Musikdorf Ernen, Gent Festival van Vlaanderen oder dem Heidelberger Frühling führen das Ensemble von Bremen aus regelmäßig auf Bühnen in ganz Europa.
Das Nerida Quartett studiert derzeit an der HMTM Hannover bei Oliver Wille. Darüber hinaus erhielt es Unterricht bei renommierten Lehrern wie Martin Funda, Patrick Jüdt, Mitgliedern des Artemis Quartetts und des Cuarteto Casals sowie bei Hatto Beyerle und Johannes Meissl im Rahmen der renommierten European Chamber Music Academy.
Von 2023-2025 war das Quartett Teil des EU-fi nanzierten MERITA-Programms.
www.neridaquartet.com
Konzertprogramme
Programm 1: Neue Wege gehen
Programm 1: Neue Wege gehen
Das Streichquartett als Gattung war schon immer eine Spielwiese für Komponist*innen, um innovative Ideen auszuprobieren und neue musikalische Richtungen einzuschlagen. Die drei Werke des Programms verkörpern diese revolutionäre Kraft auf höchst individuelle Weise und zeigen so eine musikalische Transformation durch die Jahrhunderte auf.
Gabriella Smiths Carrot Revolution eröffnet das Programm mit einer energiegeladenen und farbenreichen Klangwelt, in der Naturklänge, rhythmische Impulse und Elemente aus Jazz und amerikanischer Volksmusik zu etwas ganz Eigenständigem verschmelzen.
Es folgt Haydns Streichquartett op. 77 Nr. 1, eines der Meisterwerke seines späten Quartettschaffens. Haydn, der als „Erfinder“ des Streichquartetts gilt, bewegt sich mit müheloser Leichtigkeit zwischen Spielfreude, Witz und lyrischer Intimität.
Beethovens Streichquartett in e-Moll op. 59 Nr. 2 führt das Programm schließlich in eine ganz andere Dimension. Als eines der drei sogenannten „Rasumowsky-Quartette“ sprengt es die etablierten Grenzen des klassischen Streichquartetts und verbindet monumentale Ausdruckskraft mit Momenten außergewöhnlicher Zartheit und Einsamkeit.
Mit Moderation
Gabriella Smith (*1991)
Carrot Revolution
(12')
Joseph Haydn (1732–1809)
Streichquartett G-Dur, op. 77 Nr. 1
I. Allegro moderato
II. Adagio
III. Menuett. Presto - Trio
IV. Finale. Presto
(25')
Pause
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Streichquartett e-Moll, op. 59 Nr. 2
I. Allegro
II. Molto Adagio. Si tratta questo pezzo con molto di sentimento
III. Allegretto - Maggiore (Thème russe)
IV. Finale. Presto - Più presto
(36')
Programm 2: Take Five
Programm 2: Take Five
Die Zahl Fünf ist eine Rarität, ein Mysterium. Sie weckt Assoziationen mit den fünf Elementen, den Fingern einer Hand oder dem magischen Pentagramm. In der klassischen Musik ist sie besonders selten: Duett, Dreiertakt, viersätzige Form sind geläufig und gehören zum Standardrepertoire. Doch wann haben Komponist*innen sich für ein Werk mit fünf Sätzen entschieden? Welche Möglichkeiten und neue Verknüpfungen bietet diese erweiterte Form? Wie verändert die Fünfteiligkeit das musikalische Narrativ?
Auf der Suche nach Antworten haben wir in diesem Programm fünf Werke mit jeweils fünf Sätzen gesammelt, die eine spannende Vielfalt von musikalischen Epochen, Stilrichtungen und kulturellen Einflüssen vereinen. Zwischen Miniaturformen wie Anton Weberns Fünf Sätzen und großflächig konstruierten Erzählungen wie Bartoks Streichquartett Nr. 4 kommen wir der rätselhaften Fünf gemeinsam auf die Spur.
Mit Werken von Haydn, Schulhoff, Khrushcheva, Webern und Bartok.
(Auf Wunsch können wir das Programm als gemafreie Version anpassen.)
Mit Moderation
Joseph Haydn (1732–1809)
Streichquartett Op. 2 Nr. 5 in D Dur
I. Presto
II. Menuetto
III. Largo
IV. Menuetto
V. Finale
Erwin Schulhoff (1894–1942)
Fünf Stücke für Streichquartett
I. Alla Valse viennese (allegro)
II. Alla Serenata (allegretto con moto)
III. Alla Czeca (molto allegro)
IV. Alla Tango milonga (andante)
V. Alla Tarantella (prestissimo con fuoco)
Nastasya Khrushcheva (*1987)
Fünf Weihnachtslieder
Oder alternativ:
Nikos Skalkottas (1904–1949)
Fünf Griechischen Tänze
I. Epirotikos (Moderato)
II. Kretikos (Allegretto moderato)
III. Tsamikos (Allegro moderato)
IV. Arkadikos (Moderato)
V. Kleftikos (Allegro vivo)
Pause
Anton Webern (1883–1945)
Fünf Sätze für Streichquartett op. 5 (Fünf Stücke).
I. Heftig bewegt
II. Sehr langsam
III. Sehr lebhaft
IV. Sehr langsam
V. In zarter Bewegung
Béla Bartók (1881–1945)
Streichquartett Nr. 4 in C Dur
I. Allegro
II. Prestissimo, con sordino
III. Non troppo lento
IV. Allegretto pizzicato
V. Allegro molto
1. Teil ca. 41 Minuten Dauer Musik, zzgl. Moderation (mit Alternative Skalkottas ca. 38 Minuten)
2. Teil ca 35 Minuten Dauer Musik, zzgl. Moderation
Kinderkonzert: Groove
Kinderkonzert: Groove
für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren mit oder ohne musikalische Vorerfahrung.
ca. 45 Minuten Dauer
Was ist eigentlich Rhythmus? Wo können wir ihn überall spüren, erleben und ausdrücken? Welche verschiedenen Rhythmen und Grooves haben sich Komponist*innen über die Jahrhunderte hinweg ausgedacht? Und wie können wir alle gemeinsam unseren eigenen Groove bauen?
Mit diesen und vielen anderen spannenden Fragen möchten wir uns in unserem Kinderkonzert zusammen beschäftigen und dabei Musik aus drei verschiedenen Jahrhunderten entdecken.
Mit Werken von Joseph Haydn, Béla Bartók, Erwin Schulhoff und Gabriella Smith.
Programm:
Gabriella Smith (*1991)
aus Carrot Revolution
Joseph Haydn (1732–1809)
Menuett
Erwin Schulhoff (1894–1942)
aus Fünf Stücke für Streichquartett
Béla Bartók (1881–1945)
aus Streichquartett Nr. 4 in C Dur
Das Quartett ist für die Saison 2027/28 zu buchen
Freie Termine:
2027
30.08.–03.09.2027
15.09.–17.09.2027
19.09.–22.09.2027
19.10.–31.10.2027
01.11.2027
2028
10.01.–16.01.2028
31.01–12.02.2028
29.02–08.03.2028
13.04–15.04.2028
03.05.–13.05.2028
01.06–08.07.2028
Weitere Termine auf Anfrage.
Bitte geben Sie bei ihrer Anfrage mögliche Konzerttermine an, oder besser:
- mögliche Zeiträume
- die gewünschten/möglichen Wochentage + Uhrzeiten
Wir versuchen, die Buchungen verschiedener Veranstalter bestmöglich zu kombinieren.
Fotos zum Download
Zur Verwendung im Rahmen der Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb, mit Bildnachweis
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